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Verzerrung des Raumzeit-Gefüges: Gravitationswellen
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Verzerrung des Raumzeit-Gefüges: Gravitationswellen

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Weltraumforschung zum Mitmachen

Kommt die Gravitationswellenastronomie?

Erste Detektoren, die empfindlich genug sind, wurden inzwischen in mehreren Ländern aufgebaut. So stellte ein deutsch-britisches Team 2001 in Hannover einen Detektor fertig. Dort laufen in zwei 600 Meter langen luftleeren Stahlröhren Laserstrahlen zwischen Spiegeln hin und her. Ein solches „Interferometer“ reagiert auf jede Längenänderung der Lichtwege durch Gravitationswellen.

Die Messergebnisse werden allerdings von vielen anderen Effekten gestört, so dass sich die Forscher nur durch internationale Kooperation ein aussagekräftiges Messergebnis erhoffen können. Deshalb wird der deutsch-britische Geo600-Detektor mit drei ähnlichen Geräten in den USA zusammengeschaltet. Ein erster Testlauf fand im Herbst 2002 statt. Gravitationswellen konnten dabei noch nicht nachgewiesen werden. Die 17tägige Messung diente aber ohnehin dazu, die Detektoren aufeinander abzustimmen und die Empfindlichkeit zu steigern.

Seit dem 19. Februar 2005 kann nun jeder, der einen internetfähigen PC hat, mithelfen, den Gravitationswellen auf die Spur zu kommen. Denn bei solchen Messungen fallen ungeheuere Datenmengen an, aus denen eventuelle Signale von Gravitationswellen erst

herausgefiltert werden müssen. Deshalb haben die Forscher das Projekt „einstein@home“ ins Leben gerufen, um freie Rechnerkapazitäten auf der ganzen Welt nutzen. Wer Zuhause Einstein überprüfen will, muss sich nur unter http://einstein.phys.uwm.edu/ ein kleines Programm aus dem Internet herunterladen. Sobald der heimische Computer nicht ausgelastet ist, beginnt das Programm, Daten der Gravitationswellenmessung auszuwerten. Alle paar Tage schickte es die Ergebnisse an einen Zentralrechner und holt neue Rechenaufgaben ab.

Es wird vermutlich noch ein paar Jahre dauern, bis die Messanlagen optimiert und die Ergebnisse von tausenden von Computern weltweit und von etlichen Messreihen zusammengefügt sind. Aber wer jetzt mitmacht, kann dann vielleicht sagen: Ich war dabei, als Gravitationswellen zum ersten Mal direkt nachgewiesen wurden.

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Zuletzt geändert am: 23.03.2005