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Mythos
Biografie
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Rabindranath Tagore

Einstein und der indische Weise

Einen Monat später trafen sie sich wieder. Die Fortsetzung ihres Gesprächs wurde später auf Grundlage einer Mitschrift veröffentlicht. Ausgehend von der Entdeckung des Zufalls in der Quantenwelt – gegen den Einstein auch gegenüber Tagore das Kausalitätsprinzip verteidigte – sprachen sie über die Rolle von Freiheit und Ordnung in Natur und Kultur, um schließlich zu den Musiktraditionen des Westens und des indischen Subkontinents zu gelangen. Einstein interessierte sich für die Interpretationsfreiheit indischer Sänger und bedauerte das Übergewicht der Harmonie gegenüber der Melodie in der europäischen Musik.

Das von Dimitri Marianoff herausgegebene Gespräch erregte einiges Aufsehen als exemplarischer Dialog zwischen Ost und West, so dass es immer wieder nachgedruckt wurde. Einstein hingegen bekannte: „Der mündliche Dialog mit Tagore ist durch Schwierigkeiten der Verständigung ganz verunglückt und hätte natürlich nicht veröffentlicht werden dürfen.“

Dessen ungeachtet ehrte er Tagore als Mitstreiter für mehr Humanität. Ungewöhnlich pathetisch schrieb er anlässlich von Tagores 70. Geburtstag: „Du sahest den wilden Kampf der Geschöpfe, der aus Not und dunklem Begehren hervorquillt. Du sahest Rettung in stiller Betrachtung und in den Werken der Schönheit. Diese pflegend hast Du den Menschen gedient durch ein langes fruchtbares Leben, überall milden und freien Sinn verbreitend, wie es die Weisen Deines Volkes als Ideal verkündet haben.“

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Zuletzt geändert am: 24.03.2005