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Mensch Einstein  
Mythos
Biografie
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Traumland Schweiz

Die bevorzugte Staatsbürgerschaft

Erst mit der Nachricht vom Nobelpreis mutierte er für die Reichsregierung plötzlich zum Deutschen. Einstein war mit Schweizer Pass fern auf Japanreise und konnte sich nicht so richtig wehren. Der Preis ging an Deutschland, nachdem die Schweizer auf diplomatischen Druck hin von ihren legitimen Ansprüchen zurückgetreten waren. Diese Kränkung haben sie nicht vergessen. Einstein galt nun als "Opportunitätsschweizer".

Um den notwendigen Diplomatenpass für eine Reise nach Südamerika zu bekommen, den ihm die Schweiz verweigerte, musste er 1925 widerwilligst die deutsche Staatsangehörigkeit annehmen. Er hat sie 1933 für beendet erklärt, was er sich nur erlauben konnte, weil er dadurch nicht staatenlos wurde, sondern noch den Schweizer Pass in der Tasche hatte. Der half ihm jedoch wider Erwarten nicht gegen die Beschlagnahmung seines Vermögens durch die Nazis.

Einstein ging in die USA und wurde 1940 Amerikaner, behielt aber bis zu seinem Tod auch die Schweizer Papiere. Von der Flüchtlingspolitik der Schweiz, die "oft eine durch nichts gerechtfertigte brutale Haltung eingenommen hat", blieb ein bitterer Geschmack, wenn er 1952 sagte, er habe "dieses Land im gleichen Maß gern, als es mich nicht gern hat."

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Zuletzt geändert am: 24.03.2005