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Der erste jüdische Außenminister Deutschlands: Walther Rathenau
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Der erste jüdische Außenminister Deutschlands: Walther Rathenau

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Einstein und der Minister

Walther Rathenau

Haltung, die ein großer Teil der gebildeten Schicht Deutschlands gegen die Juden einnimmt, wäre nach meiner Überzeugung stolze Zurückhaltung der Juden im öffentlichen Leben das Natürliche.“

Einstein und Rathenau führten oft lange Gespräche. Einstein hörte seinem beredten, sehr gebildeten Gegenüber gerne zu, obgleich dessen Interessen eher in Politik und Kunst als in den Naturwissenschaften lagen. Er sah Rathenaus innere Widersprüche: „Er fühlte sich als Jude, dachte international und war gleichzeitig – wie übrigens manche begabte jüdische Intellektuelle jener Generation – ins Preußentum mit seinen Junkern und militärischen Formen verliebt.“ Nach dem Ersten Weltkrieg standen beide hinter der jungen Republik, Rathenau als einer ihrer führenden Politiker, Einstein als prominenter Kämpfer für Frieden und Versöhnung.

Wegen der Sorge um den öffentlich angefeindeten Außenminister versuchte Einstein, ihn zum Rücktritt zu bewegen – ohne Erfolg. Am 24. Juni 1922 wurde Rathenau von Rechtsextremisten ermordet. Einstein verlor einen Freund, der ihm „im jetzigen düsteren Zustand Europas mit Hoffnung und Trost“ gegeben hatte.

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Zuletzt geändert am: 17.03.2005