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Einstein im Gespräch mit seinem Nachlaßverwalter Otto Nathan
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Einstein im Gespräch mit seinem Nachlaßverwalter Otto Nathan

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Einsteins Testament

Der Streit um Einsteins Erbe

Kaum war im Frühjahr 1955 Einsteins Asche verstreut, begann der Kampf um die Veröffentlichung seines Nachlasses. Besonders umstritten: was ist ‚privat’ und was von öffentlichem Interesse?

Der Konflikt drehte sich um Einsteins gescheiterte Ehe, seine Affären und die endlosen Spekulationen über uneheliche Kinder. Wollten die einen aus Einstein einen ‚Heiligen’ machen, suchten die anderen nach ‚Schattenseiten und Abgründen’. Zum Beispiel war die Geschichte mit seiner ersten Tochter Lieserl lange Jahre nicht bekannt. Aber aus heutiger Sicht sind die ‚Enthüllungen’ keineswegs brisant.

Dabei hatte Einstein 1950 testamentarisch alles klar geregelt. Er übertrug seiner Sekretärin Helen Dukas und seinem Freund Otto Nathan zu ihren Lebzeiten die Verwaltung seines Werkes. Nach ihrem Tod „sollen alle literarischen Rechte und Nachlässe an die Hebrew University“ in Jerusalem übergehen.

Dort befinden sich heute im Albert-Einstein-Archiv bis zu 80.000 Schriftstücke, wovon etwa 10.000 von Einstein selbst stammen. Der Rest sind entweder Briefe an ihn, Duplikate, oder Texte über ihn. Kopien aller Sammelstücke befinden sich im California Institut of Technology in Pasadena, in der Nähe von Los Angeles (USA).

1987 erschien der erste Band der „Collected Papers of Albert Einstein. Doch bis es dahin kam, verging über ein Vierteljahrhundert. Ganz im Sinne Einsteins wollten Dukas und Nathan alles „Nur-Persönliche“ nicht veröffentlichen und hielten entsprechende Briefe zurück. Für den Einstein-Biograph Jürgen Neffe steht außer Frage, dass „Schriftstücke, die Einstein in ungünstigem Licht erscheinen lassen, wegegekommen sind“.

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Zuletzt geändert am: 17.03.2005