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Andy Wargols Porträt von Einstein
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Andy Warhols Porträt von Einstein

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Einstein als Pop-Porträt

Warhol: Ten Portraits of Jews

Einstein musste als Einziger auf Farbe verzichten, als Andy Warhol 1979/80 seine Siebdruckserie anfertigte. Nur in Grau und Silber gehalten schaut Einstein mit entrücktem Blick den Betrachter des Bildes an.

„Alle anderen Köpfe vibrieren förmlich vor Farbe“, schreibt Christel Heybrock über die Heidelberger Ausstellung in Jahr 2003, als die jeweils ersten Abzüge der zehn Bilder zum erstenmal komplett in Westeuropa zu sehen sind. Durch die farbige Siebdrucktechnik gewinnen für sie „die Portraitierten eine Aura, die weit über die Zielsetzung von Bildnissen hinausgeht, die Gesichter erscheinen fast magisch, als verströmten sie jeder für sich ein energetisches Feld“. Das Spiel mit gegeneinander versetzten Flächen sowie mit Kontur- und Schraffurlinien verleiht den Porträts eine räumliche und damit auch inhaltliche Tiefe.

Die Serie geht auf eine Idee des New Yorker Galeristen Ronald Feldman zurück, der auf einen großen Verkaufserfolg hoffte. So machte sich

der Pop-Art-Künstler Warhol zusammen mit seinem Drucker Rupert Jason Smith ans Werk. Als Ausgangspunkt dienten allgemein bekannte Porträtfotos, die Auflage war auf zweihundert Exemplare begrenzt.

Warhol entschied sich für die Porträts von zehn ausgesuchten jüdischen Intellektuellen: den Religionsphilosophen Martin Buber, den Literaten Franz Kafka, den Psychoanalytiker Sigmund Freud, den Komponisten George Gershwin, die französische Schauspielerin Sarah Bernhardt, die Schauspieler und Komiker Chico, Groucho und Harpo Marx, den Juristen Louis Brandeis, die Lyrikerin Gertrude Stein, die israelische Politikerin Golda Meir sowie Albert Einstein. Was Warhol damit ausdrücken wollte, dass er einzig Einstein in Silber-Grau beließ, bleibt der Interpretation des Betrachters überlassen.

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Zuletzt geändert am: 22.03.2005