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Mythos
Biografie
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Max Brod über Einstein

Einstein als literarische Inspiration

In dem Roman sucht der alternde Astronom Tycho Brahe in den Sternen die göttliche Harmonie, während der jüngere Kepler, den Brahe für seine Brillanz bewundert, als bedenkenloser Revolutionär erscheint. Gleichzeitig leidet Brahe an den Stürmen des Lebens, während Kepler immun gegen sie ist. Die Funktion der Figur Keplers besteht darin, Brahes Gottsuche in eine letzte, dramatische Phase zu führen. Die Suche gelingt eher trotz als wegen Kepler.

Als Brod an dem 1915 erschienen Roman arbeitete, konnte er nicht wissen, dass die Figur des Tycho Brahe einmal Einstein sehr ähneln würde. Der Romanheld erinnert stark an den alternden Einstein, der gegen die überwältigende Mehrheit seiner Kollegen einen Naturbegriff vertrat, der an einem göttlich-harmonischen Kosmos, welcher einheitlichen Gesetzen folgt, festhielt. Und auch Einstein ließen die Wechselfälle des Lebens alles andere als unberührt. Möglicherweise war er zu der Zeit, als Brod ihm begegnete, noch sorgloser, ehe er 1914 in die Strudel der Zeitgeschichte geriet.

„Tycho Brahes Weg zu Gott“ machte Max Brod, der außerdem Dichter, Komponist, Kritiker, Zionist und Journalist war, international bekannt. Heute ist Brod in erster Linie als Freund und Entdecker Franz Kafkas in Erinnerung. Einstein hat Brod übrigens nie erwähnt, er war für ihn offenbar nur eine Episode in einem wenig bedeutenden Abschnitt seines Lebens.

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Zuletzt geändert am: 18.03.2005