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Mythos
Biografie
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Einstein unterstützt Verfolgte

"So eine Art ambulantes Hilfskomitee"

Sein Leben lang setzte sich Albert Einstein für Flüchtlinge und Inhaftierte ein. Dies steht im Widerspruch zu seinem oft als kalt beschriebenen Verhalten im familiären Umfeld.

Sobald Einstein anderen helfen konnte, tat er dies von ganzem Herzen. Auch Leuten, denen er nicht wohlgesonnen war. Zum Beispiel als im Verlauf der Novemberrevolution 1918 der neugegründete „Studentenrat“ den Rektor und andere Würdenträger der Berliner Universität absetzte und einsperrte. Bald wurde Einstein von den verzweifelten Angehörigen um Hilfe gebeten. Als stadtbekanntem „Obersozi“ traute man ihm den stärksten Einfluss auf die Revolutionäre zu. Zusammen mit Max Born machte sich Einstein sofort auf den Weg und erreichte die Freilassung der Inhaftierten.

In den 20er Jahren unterstützte Einstein die kommunistische Rote Hilfe, die sich um „proletarische Gefangene“ und deren Familienangehörige kümmerte.

Seit seine Stimme in der Öffentlichkeit Gewicht hatte, setzte er sich für „Nächstenliebe und Menschenfreundlichkeit“ ein. Nur persönlich durfte es nicht zu nah werden. Nach 1933 in den USA fühlte Einstein sich „als so eine Art ambulantes Hilfskomitee“ und setzte sich so gut er konnte für die Flüchtlinge aus Deutschland und anderen europäischen Ländern ein. Er half mit Unterstützungszahlungen, vorgestreckten Reisekosten, Empfehlungsschreiben und sogenannten Affidavits. Mit diesem Papier bürgte ein Bürger der USA dafür, dass der Immigrant nicht den öffentlichen Kassen zur Last fallen würde. „Bei der beispiellosen Härte des jüdischen Schicksals ist meine Bereitwilligkeit zu helfen eine unbedingte“ schrieb er im September 1938 an einen Freund.

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Zuletzt geändert am: 24.03.2005