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Flüchtlingshilfe: Einstein im Oktotober 1933 in der Royal Albert Hall (li. Oliver Locker-Lampson, r
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Flüchtlingshilfe: Einstein im Oktober 1933 in der Royal Albert Hall (li. Oliver Locker-Lampson, re. Ernest Rutherford)

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Einsteins "Flüchtlingsuniversität"

Einstein hilft Akademikern im Exil

Als Einstein sich 1933 entschlossen hatte nicht wieder nach Deutschland zurückzukehren, solange der Nationalsozialismus an der Macht war, kümmerte er sich nicht nur um sein eigenes Schicksal. Er versuchte sofort, anderen aus Deutschland flüchtenden Akademikern zu helfen.

Schon in den ersten Wochen seines Exils – Einstein war 1933 aus den USA zunächst nach Brüssel zurückgekehrt – erhielt Einstein aus europäischen Ländern (Belgien, England, Spanien u. a.) Angebote für Professuren. Er klagte darüber sogar in einem Brief: „Ich habe mehr Professuren als verständige Gedanken in meinem Hirn.“

Um seine berufliche Zukunft machte er sich deshalb nur wenige Gedanken. Ihm lag vor allem die hoffnungslose Lage vieler nicht berühmter Akademiker am Herzen. Er entwickelte deshalb die Idee einer Flüchtlingsuniversität.

Seinem Freund Ehrenfest schrieb er, er wolle sofort seinen „ganzen Einfluss daran setzen, um das Geld, die Aufenthaltserlaubnis für die Beteiligten, sowie die Lokalität auftreiben. Dies ist der einzige Weg um auf würdige Weise zu helfen. Es wäre auch gewissermaßen ein lebendiger Schandfleck für die Deutschen.“

In Großbritannien half ihm dabei Leo Szilard, der sich nach Einsteins Überfahrt von Belgien sofort in dessen Überlegungen einschaltete und in Zusammenarbeit mit einem alsbald gegründeten Academic Assistance Council begann, die ärgste Not flüchtender jüdischer Wissenschaftler zu lindern.

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Zuletzt geändert am: 24.03.2005