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Mensch Einstein  
Mythos
Biografie
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Chaim Weizmann

Der jüdische Realpolitiker

attestierte ihm daraufhin „die Psychologie einer Primadonna, die gerade dabei ist, ihre Stimme zu verlieren“. Einstein wiederum schrieb über Weizmann: „Er ist ein intelligenter und charmanter Mann, aber leider ein ganz verlogener Mensch (Alkibiades auf jüdisch).“ Zwar waren solche Ausfälligkeiten die Ausnahme, doch unterschieden sich die Männer stark in Denken und Charakter.

Während Einsteins Sympathien für den Zionismus von humanistischer Milde geprägt waren, verfolgte der Politiker Weizmann konkrete Ziele. Einstein beschwor ihn, nach Wegen der „friedlichen Zusammenarbeit zu suchen, sonst haben wir absolut nichts aus unseren 2000 Jahren des Leidens gelernt“. Trotz solcher Unterschiede waren sich die beiden nicht unsympathisch und fanden immer wieder in ihrem Engagement für den Zionismus zusammen.

Weizmann war ein weltläufiger Mann. Er verbrachte Studienjahre unter anderem in Berlin und in der Schweiz, Jahrzehnte lang

lebte er in England. Seiner Ausbildung nach war er Chemiker, über 100 Patente verhalfen ihm zu Wohlstand. Als 1948 der Staat Israel gegründet wurde, war er bereits in den Hintergrund gedrängt worden. Wegen seines Ansehens wurde zum ersten Präsidenten des Staates Israel gewählt. Als er 1952 starb, schlug Ben Gurion Einstein als neuen Präsidenten vor, der es aber ablehnte, Weizmann nachzufolgen.

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Zuletzt geändert am: 24.03.2005