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Einstein 1950 bei der Messung seiner Gehirnaktivität
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Einstein 1950 bei der Messung seiner Gehirnaktivität

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Vom Spätzünder zum Genie

Zwischen Asperger- und Einstein-Syndrom

Lang ist die Liste der Erklärungsversuche für Albert Einsteins Genialität. Nachdem die Untersuchungen an seinem Gehirn zu keinen außergewöhnlichen Befunden führten, spekulierten die Forscher über gewisse Formen von Autismus bis hin zu allerlei Syndromen.

Welche Folgen hatte es, dass der kleine Albert „ein Spätzünder“ war und erst im Alter von drei Jahren zu sprechen begann? Der Einstein-Biograph Jürgen Neffe entdeckte ein Verhalten, das „bisweilen auch autistische Kinder“ haben: Einstein formte im Kopf zuerst vollständige Sätze, übte sie leise vor sich hinsprechend und erst wenn alles stimmte, sprach er sie laut aus. Unter anderem deshalb nannte ihn sein Kindermädchen „einen Depperten“.

Ganz in diesem Sinne vertrat im Frühjahr 2003 der englische Forscher Simon Baron-Cohen die Meinung, Einstein litt unter einer gewissen Spielform des Autismus, dem „Asperger-Syndrom“. Sein Kollege

Thomas Sowell beschrieb gleich das „Einstein-Syndrom“ für Kinder, die spät sprechen und ein gewisses Rückzugsverhalten zeigen.

Einstein selbst machte folgenden Umstand dafür verantwortlich, dass genau er die Relativitätstheorie entdeckte: „Der Erwachsene denkt nicht über Raum-Zeit-Probleme nach. (...) Ich dagegen habe mich so langsam entwickelt, dass ich erst anfing, mich über Raum und Zeit zu wundern, als ich erwachsen war. Naturgemäß bin ich dann tiefer in die Problematik eingedrungen.“

Schon in jungen Jahren versank Einstein vollständig in die Welt seiner Bücher, selbst wenn der größte Trubel um ihn herum stattfand. „Alles, was ich als junger Mensch vom Leben wünschte und erwartete“, sagte er später rückblickend,

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Zuletzt geändert am: 01.03.2005