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Auf dem Weg nach Amerika: Einstein an Bord der "Deutschland" im Dezember 1932
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Auf dem Weg nach Amerika: Einstein an Bord der "Deutschland" im Dezember 1932

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Von "Barbarien" nach "Dollaria"

Einsteins Emigration in die USA

Dank seiner Berühmtheit hatte Einstein zahlreiche Angebote für ein sorgenfreies Forscherleben. Nach seinem Bruch mit Deutschland blieb ihm so ein schweres Emigrantenschicksal erspart.

Für Einsteins Abschied von Berlin fehlte es nicht an Vorzeichen. 1931 und 1932 war er viel auf Reisen und absolvierte Gastaufenthalte an amerikanischen und englischen Hochschulen. Als Linker und radikaler Pazifist hatte er den Hass der aufstrebenden Nationalsozialisten auf sich gezogen, während es der Republik offensichtlich an Widerstandskraft mangelte. Im Sommer 1931 erwog Einstein, die deutsche Staatsangehörigkeit aufzugeben, einige Monate später schrieb er in sein Tagebuch: „Heute entschloss ich mich, meine Berliner Stellung im Wesentlichen aufzugeben. Also Zugvogel für den Lebensrest!“

Einer der zahlreichen Wissenschaftsorganisatoren, die Einstein an ihre Studieneinrichtungen zu locken versuchten, war der Amerikaner Abraham Flexner. Ein vermögender Stifter hatte ihn beauftragt, ein elitäres Forschungsinstitut für theoretische Fächer einzurichten. Es gelang ihm, den Berühmtesten aller Physiker für das noch im Entstehen begriffene Institute for Advanced Study in Princeton zu gewinnen; ab Oktober 1933 sollte Einstein dort für ein fürstliches Gehalt fünf Monate forschen.

Am 10. Dezember 1932 bestieg Einstein ein Schiff nach Kalifornien, wo er noch bestehenden Lehrverpflichtungen nachzukommen hatte. Vor der Villa

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Zuletzt geändert am: 01.03.2005