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Mit ihm verfasste Einstein sein politisches Testament: Bertrand Russell
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Mit ihm verfasste Einstein sein politisches Testament: Bertrand Russell

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Das Russel-Einstein-Manifest

Ein politisches Testament

Einstein hat nicht immer in seinem Leben pazifistisch gedacht und gehandelt. Sein politisches Testament jedoch, der so genannte „Russel-Einstein-Appell“, in dem sich international geachtete Wissenschaftler gegen den Einsatz von Atombomben aussprachen, ist ein wesentliches Dokument der weltweiten Friedensbewegung.

Einstein wich von seiner pazifistischen Haltung nur einmal im Leben ab: Er unterstützte den Krieg gegen Nazi-Deutschland. In einem Brief an Robert Fowlkes schrieb er: „Meine Abneigung gegen Militär und Krieg ist ebensogross wie die Ihre. … Als aber der Faschismus aufkam, erkannte ich, dass dieser Standpunkt nicht aufrecht zu erhalten war, wenn nicht die Macht der ganzen Welt in die Hände von den schlimmsten Feinden der Menschheit geraten soll.“

Unmittelbar nach dem II. Weltkrieg engagierte sich Einstein für den Aufbau der UNO und einer Weltregierung, nur darin sah er eine Chance, Kriege von der Erde zu verbannen. Sein eigenes Plädoyer für eine amerikanische Atomwaffenforschung während des II. Weltkriegs erachtete er nun als Fehler und unterschrieb gemeinsam mit anderen international geachteten Wissenschaftlern - Max Born, Percy Bridgeman, Leopold Infeld, Frederic Joliot-Curie, Herman Muller, Linus Pauling, Cecil Powell, Josef Rotblat, Bertrand Russel, Hideki Yukawa – einen Aufruf, der im April 1955 der Öffentlichkeit übergeben wurde.

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Zuletzt geändert am: 01.03.2005