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Einsteins FBI-Akte

Unter Verdacht

Schon bevor Albert Einstein in die USA emigrierte, hatte er dort Gegner. Seit seiner Einwanderung legte das FBI eine umfangreiche Akte über ihn an. Wie Fred Jerome in seinem Buch „The Einstein File“ 2002 berichtete, führte das FBI einen geheimen Krieg gegen den bekanntesten Wissenschaftler der Welt.

Der Journalist Jerome musste sich den Zugang zur Einstein-Akte des FBI in den Jahren 2000/2001 vor Gericht erkämpfen. Das FBI hatte vorher lediglich wenige Dokumente veröffentlicht. Angeblich hatte man gegen Einstein nur wegen seiner Verbindungen zur KPD ermittelt. Tatsächlich wurde die Akte aber bis 1955 fortgeführt.

1932 hatte die „Woman Patriot Coporation“ das State Departement gewarnt, Einstein dürfe kein US-Visum erhalten, angeblich besäße er Verbindungen zu anarcho-kommunistischen Gruppen. Einstein wurde wegen dieser Vorwürfe im US-Konsulat in Berlin verhört.

Besonders suspekt erschien dem FBI Einsteins Engagement für Flüchtlinge aus Europa, denen „kommunistische Sympathien“ nachgesagt wurden. Außerdem war er verdächtig, weil er während des Spanischen Bürgerkriegs Demokraten und Linke gegen Franco unterstützte.

Hauptinformanten des FBI waren mit hoher Wahrscheinlichkeit Paul Weyland und Adolf Sauter. Weyland gehörte zu den Organisatoren der Anti-Einstein-Kampagnen in der Weimarer Republik, Sauter war zunächst Funktionär der KPD, später ein Informant der Gestapo. Beide arbeiteten nach 1945 als Informanten amerikanischer Geheimdienste. Ihr Hauptvorwurf, Einstein hätte für die KPD und die UdSSR spioniert, konnte jedoch nicht belegt werden.

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Zuletzt geändert am: 24.03.2005