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Einstein und Ulm

Einstein als relativer Ulmer

„Ulmenses sunt mathematici - die Ulmer sind Mathematiker“, verkünden heute die Werbebroschüren der angeblich „schönsten Stadt der Welt“. Stolz verweist die „Wissenschaftsstadt“ auf den Astronomen Johannes Kepler und ihren „größten Sohn“ – den „relativen Ulmer“ Albert Einstein.

Hier am Ufer der Donau wurde Albert Einstein an einem kalten, aber sonnigen Freitag, dem 14. März 1879, als erster Sohn der damals 21-jährigen Pauline Einstein geboren. Nur sein erstes Lebensjahr verbrachte Einstein in dieser schwäbischen Stadt, in der sogar der Expresszug von Paris nach Istanbul hielt. Im Sommer 1880 zog die Familie Einstein um nach München.

„(...) die Stadt der Geburt hängt dem Leben als etwas ebenso Einzigartiges an wie die Herkunft von der leiblichen Mutter“, schrieb Einstein 1929 an die Lokalzeitung. Und so „gedenke ich Ulms in Dankbarkeit, da es künstlerische Tradition mit schlichter und gesunder Wesensart verbindet“.

Zeitlebens verbanden Einstein und seine Geburtsstadt eine Art Hassliebe. So fragte 1920 der Oberbürgermeister Dr. Emil Schwamberger bei der Philosophischen Fakultät der Universität Tübingen, ob "der wissenschaftlichen Arbeit Albert Einsteins tatsächlich die Bedeutung zukommt, die ihr die Zeitungsnachrichten (...) zuschreiben". Das war zwar die falsche Fakultät, doch von der naturwissenschaftlichen Abteilung kam dann die Antwort, Einstein sei ein "zweiter Newton". Also beschloss der Stadtrat einstimmig, Kontakt auf zu nehmen.

Als der Oberbürgermeister 1929 Einstein zu seinem 50. Geburtstag mitteilte, dass nun in Ulm sogar eine Strasse nach ihm benannt sei, tröstete sich Einstein damit, dass „ich nicht für das verantwortlich bin, was darin geschieht“.

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Zuletzt geändert am: 01.03.2005