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Walther Nernst an der Front 1915
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Walther Nernst an der Front 1915

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Walther Nernst

Förderer und Gönner

Der spätere Nobelpreisträger für Chemie Walther Nernst holte 1914 Albert Einstein nach Berlin. Schon zuvor hatte er Einstein finanziell unterstützt und wissenschaftlich gefördert.

Der im in Westpreußen geborene Walther Nernst studierte Physik, Chemie und Mathematik. Nach seiner Promotion in Würzburg wechselte er 1887 als Assistent für Physik an die Uni Leipzig. 1894 wurde er in Göttingen zum ordentlichen Professor für physikalische Chemie ernannt.

Nach seiner Übersiedlung nach Berlin veröffentlichte Nernst 1906 seinen wohl bedeutendsten Beitrag für die Wissenschaft, der ihm 1920 den Nobelpreis für Chemie einbrachte: den Dritten Hauptsatz der Wärmelehre. Mit „der Leidenschaft eines jugendlichen Liebhabers“ forschte und bewegte sich Nernst seit Jahrzehnten immer „in den Grenzgebieten der Physik und Chemie“.

Dabei machte er bahnbrechende Erfindungen auf dem Gebiet der Elektro- und Wärmechemie bis hin zur nach ihm benannten Nernst-Lampe, eine Vorläuferin der heutigen Glühlampe.

Bereits 1908 wurde Nernst auf den jungen Einstein aufmerksam und bestätigte drei Jahre später dessen Lichtquantentheorie. Mehrmals traf er Einstein zum wissenschaftlichen Gedankenaustausch und entpuppte sich als einflussreicher Förderer und Gönner.

Als Nernst im Herbst 1911 gemeinsam mit dem belgischen Großindustriellen Ernest Solvay zum ersten Mal ein „Gipfeltreffen der europäischen Physiker“ in Brüssel organisierte, war auch Einstein unter den 18 Eingeladenen.

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Zuletzt geändert am: 28.02.2005