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Häufiger Gast bei Einsteins: Gerhart Hauptmann
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Häufiger Gast bei Einsteins: Gerhart Hauptmann

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Gerhart Hauptmann

Freundschaft ausgeschlossen

Anlass zu wirklichem Unverständnis gab Hauptmanns unrühmliche Rolle auf der Insel Hiddensee, deren Bewohner er wie Leibeigene behandelte. Trotz seiner gesellschaftskritischen Dramen „Die Weber“ und „Vor Sonnenaufgang“ blickte Hauptmann auf Werktätige als Störenfriede herab, „denn sie rochen mitunter nach Schweiß und besaßen kein Schnupftuch.“

Ihre unterschiedliche Weltanschauung machte eine tiefere Freundschaft bereits zu Beginn des Ersten Weltkrieges unmöglich. Dem von Einstein unterzeichneten pazifistischen Aufruf an die Europäer stand Hauptmanns nationalistisches Manifest für den Krieg entgegen. Später engagierten sich zwar beide für die junge Republik, es trennte sie aber eine grundsätzlich verschiedene Einstellung zu Deutschland.

Hauptmann verpflichtete sich zeitlebens einem emotional geprägten Nationalismus, während Einstein dessen Konsequenzen bereits frühzeitig erkannte und 1933 den Weg ins Exil wählte. Der Dichter

verhielt sich zur Enttäuschung vieler gegenüber dem NS-Regime loyal. Unter diesen Vorzeichen war seitdem selbst eine briefliche Korrespondenz zwischen den beiden ausgeschlossen. Hauptmann starb 1946 zurückgezogen im hohen Alter von 83 Jahren.

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Zuletzt geändert am: 02.03.2005