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Mythos
Biografie
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Mutter der Relativitätstheorie?

Nicht zu beweisen

Es gibt keinen Nachweis für die These, Mileva, Albert Einsteins erste Ehefrau, sei wesentlich an der Entstehung seiner Theorien beteiligt gewesen.

Zum ersten Mal tauchte die These, dass Milevas "Anteil an Albert Einsteins Schaffen groß und bedeutsam war" in der Biografie von Desanka Tribuhovic-Gjuric: "Im Schatten Albert Einsteins: Das tragische Leben der Mileva Einstein-Maric" auf. Das Buch erschien 1969 in serbischer Sprache und kyrillischer Schrift in einem jugoslawischen Verlag und war weniger feministisch als patriotisch motiviert: "Wir dürfen Mileva Maric nicht der Vergessenheit preisgeben; wir haben allen Grund stolz darauf zu sein, dass sie unserem Volk angehörte."

Erst mit der deutschen Übersetzung, die ein Schweizer Verlag 1983 herausbrachte, weil sich in dem Buch "nationale serbische mit lokaler zürcherischer Geschichte eigenartig verbinden",

begann eine feministische Rezeption. Mit dem Titel "Mutter der Relativitätstheorie" (EMMA) sollte der Heldin, die schon Tribuhovic-Gjuric als tragisch verkannte Größe angelegt hatte, posthum zur Anerkennung verholfen werden.

Akademisch hoffähig wurde die Diskussion mit den Vorträgen der Linguistin Senta Trömel-Plötz und des Physikers Evan Harris Walker beim Jahreskongreß der American Association for the Advancement of Science (AAAS) im Februar 1990. Die Fragestellung fokussierte sich auf Milevas Anteil an den drei bahnbrechenden Artikeln inklusive der ersten Arbeit zur Speziellen Relativitätstheorie, die im "Wunderjahr" 1905 in den Annalen der Physik erschienen.

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Zuletzt geändert am: 24.03.2005