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Titelblatt zum Briefwechsel Einsteins mit Freud "Warum Krieg?"
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Titelblatt zum Briefwechsel Einsteins mit Freud "Warum Krieg?"

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"Warum Krieg?"

Briefwechsel Einstein - Freud

mache. Auch er hoffte auf eine „eine starke Zentralgewalt“, die „weitere Kriege unmöglich macht.“ Als Psychologe sah er jedoch „keine Aussicht auf Erfolg, die aggressiven Neigungen abschaffen zu wollen“. Der Destruktionstrieb läge in der Natur des Menschen und sei wohl nicht zu ändern.

Seiner pessimistischen Einschätzung stellte Freud aber als Hoffnung die kulturellen oder zivilisatorischen Entwicklungen gegenüber. Es sei „keine utopische Hoffnung, dass der Einfluss der beiden Momente, der kulturellen Einstellung und der berechtigten Angst vor den Wirkungen eines Zukunftskrieges, dem Kriegführen in absehbarer Zeit ein Ende setzen wird.“ An diesem Punkt traf er sich mit Einsteins Auffassung, dass ein Sieg der Vernunft der einzige Weg zum „ewigen Frieden“ sei.

Als der Völkerbund den Briefwechsel unter dem Titel Warum Krieg? 1933 veröffentlichte, waren Freuds Hoffnungen bereits zur Utopie geworden. Einstein

wollte nun nicht mehr hoffen, er wollte handeln und war als einer der Ersten bereit, umzudenken. Angesichts der Kriegsgefahr sah er sich bald gezwungen, seinen pazifistischen Standpunkt vorübergehend aufzugeben. Dennoch wurde der Briefwechsel zu einem Dokument aufklärerisch-humanistischen Denkens gegen Krieg, das an Aktualität nichts verloren hat.

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Zuletzt geändert am: 17.03.2005