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Einsteins Wohnhaus in der Haberlandstraße in Berlin
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Einsteins Wohnhaus in der Haberlandstraße in Berlin

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Berlin-Caputh-Potsdam

Einstein - ein Berliner?

Obwohl Einstein einen wichtigen Abschnitt seines Lebens, von 1914 bis 1932, in Berlin verbrachte, war es nicht seine erste Wahl. Es war eher so, dass er sich dort gerne heimisch gefühlt hätte, das jedoch ist ihm nicht gelungen. Er zog sich an den Stadtrand zurück.

Einstein fühlte sich geehrt, an der Preußischen Akademie der Wissenschaften zu arbeiten. Die Nähe von vielen hervorragenden Wissenschaftlern - z. B. Max Plank - lockte ihn. Es war außerdem ein Engagement ohne Verpflichtungen. Er hatte alle Rechte eines Professors, musste jedoch nur unterrichten, wenn er es wollte. Darüber zog ihn seine Cousine - und spätere Frau – Elsa nach Berlin.

Die wohl glücklichste Zeit in der Stadt verbrachte der Physiker am Ende des ersten Weltkrieges. Er war begeistert über das Ende des Kaiserreiches und für einige Zeit sogar bereit, seinen Namen für Deutschland und die Weimarer Republik im Ausland, sogar im Völkerbund, werbend einzusetzen. Seine bereits in der Jugend gereifte Skepsis

gegenüber seinem Geburtsland schien verflogen.

Einstein hatte in Berlin viele Adressen: die Friedrich-Wilhelms-Universität, wo er lehrte; die Königlich Preußische Akademie der Wissenschaften (heute Staatsbibliothek Unter den Linden), deren Sitzungen er mehr als jeder andere durch viele eigene Beiträge bereicherte; das Kaiser-Wilhelm-Institut für Physik (heute Max-Plank-Gesellschaft) im Faradayweg 4-6 in Berlin-Dahlem, dessen Direktor Einstein war; den Einstein-Turm am Telegrafenberg in Potsdam bei Berlin - den er allerdings selten besuchte - wo nach seinem Tod die von ihm vorhergesagte Gravitations-Rotverschiebung nachgewiesen wurde. Seine wesentlichen Ideen entwickelte Einstein jedoch im Turmzimmer seiner Privatwohnung im so genannten „Bayrischen Viertel“ in der Haberlandstrasse 5 (heute Nr. 8), das im Krieg zerstört wurde (Gedenkstein). Hier zog er 1917 zu seiner 2. Frau Elsa und blieb 14 Jahre lang.

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Zuletzt geändert am: 22.12.2006