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Die Deutsche Tageszeitung am 1. April 1933 über Einstein: "Ein armer Irrer"
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Die Deutsche Tageszeitung am 1. April 1933 über Einstein: "Ein armer Irrer"

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Einstein wird ausgebürgert

Die Staatsbürgerschaft als Strafe

eigenen Antrag daraus entlassen werden. Das Auswärtige Amt erhob am 17. August 1933 gegen die Strafausbürgerung Bedenken und empfahl, Einsteins Gesuch auf Entlassung stattzugeben. Es entstand ein zähes Ringen zwischen Reichsinnenministerium und Auswärtigem Amt, das vermutlich Preußens Ministerpräsident Göring zugunsten der harten Linie entschied.

Allerdings waren sich die Nazis nicht ganz sicher, ob Einstein wirklich Deutscher war. Die relevanten Dokumente aus der Akademie der Wissenschaften, den Ministerien und den Regierungsunterlagen Wilhelms II. mussten erst zusammengetragen und geprüft werden, bevor das Preußische Innenministerium am 30. Oktober 1933 mitteilen konnte, dass Einstein zweifelsfrei Reichsdeutscher sei. Die Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft folgte am 24. März 1934.

Einstein sagte 1948, das Verfahren, mit dem er, fast ein Jahr nach seiner eigenen Antragstellung, "mit Pomp von der Hitlerregierung hinausgeworfen" wurde, sei "einigermaßen analog mit dem Falle Mussolini, der bekanntlich aufgehängt wurde, obwohl er ohnehin schon tot war."

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Zuletzt geändert am: 18.03.2005