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Mythos
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Poincarés und Einsteins Zeiten

Relativität lag in der Luft

So geht Einstein bei der Entwicklung seiner speziellen Relativitätstheorie von einem Verfahren zur Synchronisation von Uhren aus, wie es tatsächlich verwendet wurde. Zwei Uhren werden über den Austausch von Lichtsignalen synchronisiert, dabei gilt es die Laufzeit der Lichtsignale zu berücksichtigen. (In der Praxis werden elektrische Signale durch Telegraphenkabel geschickt. Das Prinzip bleibt das gleiche.) Mit dieser technischen Definition der Zeit beginnt Einstein die Herleitung seiner Theorie.

Wie Einstein geht auch Poincaré von der Koordination von Uhren aus. Und wie Einstein kommt er zu dem Schluss, dass die technisch messbare Zeit in bewegten Systemen langsamer geht. Schon 1900 spricht er davon, dass es praktisch sei, verschieden schnell laufende lokale Zeiten anzunehmen. Er gibt auch zu, dass wir gar nicht feststellen können, welches die „wahre“ Zeit ist. Trotzdem hält er - und hier liegt der Unterschied zu Einstein - an

einer wahren Zeit fest. Einstein dagegen - und darin ist er seinen Kollegen voraus - war bereit, vorbehaltlos alte, unbeweisbare Begriffe über Bord zu werfen. Für ihn gibt es keine „wahre“ Zeit, die in einem absolut ruhenden Bezugssystem tickt. Die technisch definierte Zeit zählt. Jede lokale Zeit ist wahr. Zeit ist relativ.

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Zuletzt geändert am: 24.03.2005