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Nach Einstein einer der "wenigen Aufrechten": Otto Hahn mit Lise Meitner im Berliner Labor um 1915
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Nach Einstein einer der "wenigen Aufrechten": Otto Hahn mit Lise Meitner im Berliner Labor um 1915

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Einstein und Otto Hahn

Einig gegen die Bombe

Sowohl Einstein als auch Otto Hahn wurden im März 1879 geboren, beide forschten und lebten lange Jahre in Berlin, beide erhielten den Nobelpreis und waren indirekt an der Entwicklung der Atombombe beteiligt – und lehnten sie ab.

Der in Frankfurt/Main als Sohn eines Geschäftsmannes geborene Otto Hahn studierte Chemie in Marburg und München. Nach Auslandsaufenthalten in London und Montreal/Kanada konzentrierte er sich seit 1906 in Berlin auf die radiochemische Forschung. Dabei entdeckte er im Laufe der Jahre eine Reihe radioaktiver Elemente und Isotope.

Seit 1912 war Hahn Mitarbeiter am neugegründeten Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie und beteiligte sich an Forschungen zu Kampfgasen. Wie Einstein gehörte er auch zum Berliner Kreis von vielen Physikern und Chemikern, die in den nächsten Jahrzehnten Nobelpreise erhielten. Von 1924 bis 1945 leitete Hahn das Institut, 1928 wurde er offiziell zum Direktor ernannt.

Bereits 1907 begann die fruchtbare Zusammenarbeit mit der österreichischen Physikerin Lise Meitner, die bis 1938 andauerte. „Hähnchen, lass mich das machen! Von Physik verstehst du nichts!“ soll die Österreicherin oft zu ihm gesagt haben. Wegen ihrer jüdischen Herkunft flüchtete Meitner 1938 nach Schweden und Hahn befürchtete wegen seiner Parteinahme für sie ein Disziplinarverfahren.

Fritz Strassmann und Hahn setzten die gemeinsam begonnen Versuche zur Radioaktivität von Uran fort. Dabei entdeckten sie Barium. Ein für die beiden Chemiker verwirrendes Ergebnis. Meitner, durch Briefe ständig auf dem Laufenden gehalten, lieferte aus Schweden die Erklärung: Sie hatten die Kernspaltung entdeckt. Damit waren die Voraussetzungen zur technischen Nutzung der Kernenergie, aber auch der Atombombe gelegt. 1945 erhielt Hahn

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Zuletzt geändert am: 28.02.2005