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Ein jüdischer Schwabe

Das "Albertle"

„S’Albertle“ nannte ihn liebevoll seine Schwester Maja. In ihren Liebesbriefen bezeichneten sich Einstein und Mileva gegenseitig als „Johonesl und Doxerl“. Selbst als er schon Jahrzehnte in den USA lebte, war Einsteins schwäbischer Akzent nicht zu überhören.

Als „echter Schwabe“ konnte auch Einstein „alles, außer hochdeutsch“. Doch nicht nur sein lebenslanger Dialekt, auch sein Hang zum spekulativen Grübeln, seine Freude an praktischer Tüftelei, sein manchmal etwas derber Humor oder sein ausgeprägter individualistischer Starrsinn weisen ihn als aus dem deutschen Südwesten kommend aus. Doch während sich das offizielle Baden-Württemberg gerne mit ihren großen Erfindern Daimler, Bosch und Benz schmückt: für Einstein gilt das nicht.

Umso mehr konnte Einstein seit seinen Berliner Jahren mit der schwäbischen Küche und Gemütlichkeit sowie den

bürgerlichen süddeutschen Sicherheiten anfangen. Vor allem deshalb soll er 1919 seine Cousine Elsa Löwenthal, geb. Einstein, geheiratet haben. Sie stammte aus Hechingen, südlich von Tübingen am Fuß der Burg Hohenzollern gelegen, wo sich um 1850 ein Viertel der Bevölkerung zum jüdischen Glauben bekannte. Von dort stammt unter anderen auch der Schriftsteller Friedrich Wolf, und seine beiden später in der DDR berühmt gewordenen Söhne Konrad und Markus „Mischa“ Wolf. Einstein selbst sah schon lange bevor er Elsa als Erwachsene wiedertraf, Hechingen „als eine Art geistiger Heimat“. Und Elsa nannte Einstein auch als gestandenen Mann ihr Leben lang das „Albertle“.

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Zuletzt geändert am: 24.03.2005