Sprungnavigation Direkt zum Inhalt. Direkt zum Hauptmenü. Direkt zum Untermenü. Direkt zum Infomenü.
Weiter zum Infomenü.
Das Erste Logo
RBB Logo
Mensch Einstein  
Mythos
Biografie
Seite: 1 2

Kritische Opaleszenz

Die Atome und das Himmelsblau

Einstein ging der Frage nach dem Himmelsblau gar nicht nach, schließlich war sie schon überzeugend beantwortet. 1910 führte er aber Überlegungen seines Kollegen Marian Smoluchowski zur so genannten kritischen Opaleszenz aus.

Kritische Opaleszenz nennt man das Phänomen, dass an sich durchsichtige Substanzen beim Übergang vom flüssigen zum gasförmigen Zustand trübe werden, sie also das Licht streuen. Er konnte eine Formel für dieses Verhalten herleiten, als Spezialfall ergab sich dabei ein elegante Herleitung der Rayleighschen Formel für die Lichtstreuung an der Luft.

Rayleigh und Einsteins kamen so aus ganz unterschiedlichen Richtungen zum selben Ergebnis. Rayleigh ging von einem einzelnen Gasmolekül aus. Er musste dabei Eigenschaften der Moleküle postulieren, über die man noch nichts wusste. Einstein dagegen verwendete nur Eigenschaften von Gasen, die schon gut untersucht waren. Er nahm lediglich an, dass das Gas überhaupt aus Molekülen bestand und auf Grund der Bewegungen

dieser kleinsten Einheiten sich kleine Dichteschwankungen ergeben. Ganz ähnlich wie bei seiner Arbeit zur Brownschen Molekularbewegung ging es ihm darum, von beobachtbaren Größen auf die Anzahl und Eigenschaften der Moleküle zu schließen. Ein Vorgehen, das einerseits die letzten Zweifler unter den Physikern von der Existenz von Atomen und Molekülen überzeugte, andererseits den neuen Forschungszweig der Schwankungserscheinungen ins Leben rief

Zeitgleich
Einstein und Fritz Haber

Zeitstrahl Privat

Zwischenspiel in Prag

Zeitstrahl Privat

Max von Laue

Zeitstrahl Werk

Paul Ehrenfest

Zeitstrahl Werk

Pfeil nach links
Zuletzt geändert am: 21.03.2005