Sprungnavigation Direkt zum Inhalt. Direkt zum Hauptmenü. Direkt zum Untermenü. Direkt zum Infomenü.
Weiter zum Infomenü.
Das Erste Logo
RBB Logo
Mensch Einstein  
Mythos
Biografie
Seite: 1 2

Kritische Opaleszenz

Die Atome und das Himmelsblau

Warum ist der Himmel blau? Diese Frage beschäftigte die Physiker lange. Newton vermutete, Wasser in der Atmosphäre die Farbe verursachten. Er lag falsch, wie sich später herausstellte. Einstein fand eine andere Erklärung.

Ein bisschen näher kam John Tyndall 1869 der Sache. Er erklärte das Blau des Lichts durch die Streuung des weißen Sonnenlichts an Staubteilchen und Tröpfchen. Erst Lord Rayleigh erkannte 1899, dass es die Luftmoleküle selbst sind, die das Licht ablenken und zwar blaues stärker als rotes. Er leitete auch die Formel ab, aus der sich das Blau des Taghimmels und das Rot der Abendsonne erklärt.

Das Prinzip ist auch ohne Formel zu verstehen. Das Licht der Sonne ist weiß, d.h. es enthält alle Farben. Bei den Lichtstrahlen, die die Erde nur streifen, passiert nun folgendes: Der rote Anteil wird von der Luft, die die Erde umgibt, kaum gestört. Er tritt in die Atmosphäre ein, läuft an der Erde vorbei und verschwindet wieder im Weltraum.

Ein Teil des blauen Lichts dagegen wird gestreut, in alle Richtungen, also auch in Richtung Erdboden. Diesen Anteil sehen wir, wenn wir in einen wolkenlosen Himmel blicken. Der Himmel scheint blau zu leuchten. In Wirklichkeit wird ein Teil des blauen Sonnenlichts von der Luft sozusagen abgeknickt und erreicht auf diesem indirekten Weg die Erde. Aus dem gleichen Grund erscheint am Abend und am Morgen die Sonne rot. Steht die Sonne tief, muss ihr Licht durch besonders dicke Luftschichten, um uns direkt zu erreichen. Auf dem Weg werden nun die blauen Anteile abgelenkt und nur das rote Licht bahnt sich den geraden Weg durch die Atmosphäre.

Obwohl diese Erklärung von Rayleigh stammt, wird sie oft Einstein zugeschrieben. Warum?

Spielen sie mit Einsteins Gedanken!
Lernen Sie Einsteins Welt kennen
mit der Einstein-Zitatmaschine!
Pfeil nach rechts
Zuletzt geändert am: 09.11.2006