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Einstein als junger Spross
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Einstein als junger Spross

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Kindheit in München

Der „Depperte“ wurde Klassenbester

Seine Kindheit und ersten Schuljahre verbrachte Einstein in München. Im Vorort Sendling lebte er in einem großbürgerlichen Wohnhaus, umgeben von den Werkstätten der „electrotechnischen Firma“ seines Vaters.

Mit „lieb und brav“ bezeichnete seine Oma Jette Koch den kleinen Albert. Das Dienstmädchen nannte ihn den „Depperten“, weil er erst mit drei Jahren richtig zu sprechen begann, aber dann gleich ganze Sätze. Als kurz vor seinem dritten Geburtstag seine Schwester Maja auf die Welt kam, fragte sich Einstein, wo den die „Rädele“ an dem neuen Spielzeug seien. Später erinnerte sie sich an ihren Bruder als einen, der gerne Geduldspiele spielte, puzzelte und komplizierte Konstruktionen mit Bausteinen errichtete.

Im Vorort Sendling erwarb die Familie 1885 ein Grundstück, auf dem sich sowohl die Werkstätten, Lager- und Verkaufsräume der Firma „Jakob Einstein & Cie.“ als auch das Wohnhaus mit verwildertem Garten befanden.

Inmitten der damals hochmodernen „electrotechnischen Fabrik“ für Dynamos, Bogenlampen und Glühbirnen aufwachsend, gehörten für den kleinen Albert die Fragen rund um Licht und Energie zu seinem Alltag. Besonders beeindruckte ihn ein Kompass, den er im Alter von vier oder fünf Jahren zu sehen bekam.

Die Eltern bekannten sich zu ihrer Herkunft aus dem Judentum, besuchten aber weder die Synagoge noch ein Bethaus. Und gegen einen guten Schweinebraten gab es keine Einwände. Statt des Talmud rezitierte sein Vater im Kreis der Familie Schiller und Heine. Und er liebte gemeinsame Ausflüge in die Umgebung mit anschließendem Besuch in einem Biergarten.

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Zuletzt geändert am: 24.03.2005