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Fabrikgebäude der Einsteinschen Firma in Pavia
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Fabrikgebäude der Einsteinschen Firma in Pavia

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Sehnsuchtsland Italien

Flucht ans Polytechnikum

Zu Weihnachten 1894 setzte sich Einstein aus München zu seinen Eltern nach Italien ab. Die folgenden Monate verbrachte er in dem Land südlich der Alpen, das seine Sehnsucht prägte.

Nachdem 1894 Einsteins Eltern ihren Firmensitz von München nach Pavia bei Mailand verlagerten, folgte ihnen Albert wenige Monate später. Eigentlich sollte er sein Abitur in München fertig machen, doch Einstein wollte den von ihm als „Leutnants“ bezeichneten Lehrern in der Schule entkommen. Zudem drohte ihm ab dem 16. Lebensjahr die Wehrerfassung mit folgendem Militärdienst. Sein Ziel war das Polytechnikum in Zürich, zu dessen Besuch man damals noch kein Abitur benötigte.

Seine Flucht nach Italien war auch seine erste größere Reise. Die südliche Landschaft sowie die andere Lebensart und Kultur machten einen unvergesslichen Eindruck auf ihn. „Ich war sehr überrascht von der Sprache der durchschnittlichen Italiener, deren Worte tiefe Gedanken und kulturelle Gehalte zum Ausdruck bringen, ganz anders als die durchschnittlichen Deutschen“ erzählte Einstein 40 Jahre später.

Die Menschen in Norditalien sind für ihn „die zivilisiertesten Menschen, die ich jemals kennen gelernt habe“. Mittel- und Süditalien bereiste Einstein damals nicht.

Im Frühjahr lebte er bei seinen Eltern in deren großbürgerlichen Wohnungen in Mailand und Pavia. Im Frühsommer 1895 besucht er den Bruder seiner Mutter in Genua. Von dort aus unternahm er wahrscheinlich allein eine mehrtägige lange Wanderung durch die Ligurischen Alpen.

Doch ungebrochen war auch Einsteins Begeisterung für Italien nicht. In Pavia stellte er Vermutungen „über die Menge der Ladestöcke an, welche die verschiedenen Damen und Herren verschluckt haben“.

Später, im Frühsommer 1901, erlebte die Beziehung zwischen Einstein und Mileva Maric in Italien wahrscheinlich ihre schönsten Tage. „Wie glücklich war ich“, schrieb Mileva, „besonders weil ich sah, dass er ebenso glücklich ist!“

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Zuletzt geändert am: 20.02.2005