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Einstein mit Thomas Mann 1938 in Princeton
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Einstein mit Thomas Mann 1938 in Princeton

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Einstein und Thomas Mann

Eine relative Freundschaft

einander häufiger - vor allem in Emigrantenkreisen - und setzen sich nach Kräften für die Flüchtlinge aus Europa ein. Den Deutschen standen beide sehr kritisch gegenüber, allerdings vertrat Einstein eine deutlich kompromißlosere Haltung. Diese Abweichung zeigte sich spätestens in der Nachkriegszeit: Einstein lehnte angesichts des Massenmordes jede Aktion oder Hilfe zugunsten der Deutschen ab, Thomas Mann knüpfte bald wieder Verbindungen.

Insgesamt waren die beiden Großen der Zeitgeschichte denkbar verschieden und ließen an ihrer leisen Antipathie keinen Zweifel. Einstein spottete im kleinen Kreis: „Thomas Mann ist ein beeindruckender Schulmeister. (…) Offenbar gibt es für ihn nur wenige Dinge, die er nicht erklären kann. Ich habe immer neugierig und gespannt darauf gewartet, daß er mir die Relativitätstheorie erläutert.“

In der Tat hatte Thomas Mann in den Bekenntnissen des Hochstaplers Felix Krull versucht, die Theorie zu erklären. Die

Figur Professor Kuckuck kommt bei seinen langen Ausführungen zum Kosmos auch auf das Wesen von Raum und Zeit zu sprechen. Dabei betrachtet er die Welt mit denselben großen „Sternenaugen“, die der Dichter als „Kinderaugen“ an Einstein mochte. Zum Tode Einsteins würdigte ihn Thomas Mann als „Ehrenretter der Menschheit“. Er starb nur vier Monate später, im August 1955.

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Zuletzt geändert am: 20.03.2005