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Zur Prüfung der Relativitätstheorie: Der Einsteinturm bei Potsdam um 1925
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Zur Prüfung der Relativitätstheorie: Der Einsteinturm bei Potsdam um 1925

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Der Einstein-Turm

Ein Observatorium für die Relativitätstheorie

Der Architekt Erich Mendelsohn, der noch keinen einzigen Bau ausgeführt hatte, konnte materiell aus dem Vollen schöpfen. Sein ungewöhnlicher Entwurf, der an ein U-Boot erinnert, gilt als Hauptwerk des architektonischen Expressionismus . Inspiriert von der in der Relativitätstheorie formulierten Masse-Energie-Äquivalenz wollte er der starren Masse des Gebäudes einen bewegten, organischen Ausdruck geben. Das ungewöhnliche, kontrovers diskutierte Gebäude zog bald Scharen von Besuchern an. Es wurde von den Zeitgenossen sogleich in Verbindung mit der revolutionären Wirkung der Einsteinschen Großtheorie gebracht. Einstein selber soll das Gebäude nur mäßig gefallen haben.

Unter Freundlichs Leitung wurden in den 20er Jahren zwar einige wertvolle Erkenntnisse gewonnen, doch ausgerechnet der experimentelle Zweck des Projekts, der Nachweis der Rotverschiebung, wurde erst nach Einsteins Tod technisch möglich.

1933 wurde das Observatorium in Institut für Sonnenphysik umbenannt. Erwin Freundlich verlor seine Stellung im Oktober jenes Jahres, da er eine Anordnung zur Einhaltung des „Deutschen Grußes“ nicht einfach hinnehmen wollte. Bis heute wird der Turm für die Sonnenbeobachtung genutzt.

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Zuletzt geändert am: 24.03.2005