Sprungnavigation Direkt zum Inhalt. Direkt zum Hauptmenü. Direkt zum Untermenü. Direkt zum Infomenü.
Weiter zum Infomenü.
Das Erste Logo
RBB Logo
Mensch Einstein  
Mythos
Biografie
Bücherverbrennung am 10. Mai 1933: Einsteins Werke werden verbrannt und seine Konten enteignet
Bildzoom

Bücherverbrennung am 10. Mai 1933: Einsteins Werke werden verbrannt und seine Konten enteignet

Seite: 1 2 3

Einstein und die Räuber

Enteignung Einsteins durch die Nazis

worden. Das Gesetz vom 1. Januar 1931 sollte ursprünglich eine Kapitalflucht bei der Auswanderung wohlhabender Reichsangehöriger verhindern. Mit Verweis darauf, dass ihr gesamtes Vermögen bereits im Besitz des Staates sei, haben die Einsteins beim Finanzgericht Brandenburg gegen den Bescheid Einspruch erhoben, der am 3. November 1933 abgewiesen wurde. Dem möglichen Gedanken, "dass die zu Recht bestehende Reichsfluchtsteuer jedenfalls infolge der Enteignung inländischen Vermögens getilgt sei", widersprach das Gericht vorsorglich. Einstein sollte zahlen und außerdem die Kosten des Verfahrens tragen. Gegen ihn wurde ein Steuersteckbrief erlassen.

Einstein, der nicht ausgewandert, sondern von einer Amerika-Reise nicht zurückgekehrt war, hatte deshalb auch

vorher nicht die Mietwohnung in Berlin und das Landhaus in Caputh aufgelöst. Im Mai 1933 wurde die Haberlandtstrasse 5 in Berlin-Schöneberg ausgeraubt. Unter dem Vorwand einer polizeilichen Hausdurchsuchung schleppte die SA ab, was sie an Bildern, Teppichen, Silber und sonstigen Wertgegenständen greifen konnte. Die Akten und Arbeitsunterlagen, die Bibliothek und einige Möbel konnten jedoch von der Tochter Ilse und ihrem Mann mit Hilfe der französischen Botschaft über Frankreich nach Amerika gebracht werden.

Am 28. Januar 1935 wurde vom Regierungspräsidium in Potsdam Einsteins Sommerhaus in Caputh "beschlagnahmt und zugunsten des preußischen Staates eingezogen." Haus und Grundstück waren auf die Tochter Margot und den Schwiegersohn Rudolf Kayser als Erbe der

Pfeil nach linksPfeil nach rechts
Zuletzt geändert am: 21.03.2005