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Mensch Einstein  
Mythos
Biografie
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Einstein als Botschafter Weimars

Als "deutscher Gelehrter" in Paris

zunächst abgelehnt, um seine international isolierten deutschen Kollegen nicht zu verprellen. Bei einer ähnlichen Gelegenheit schrieb er: „Es ist doch eigentlich gebildeter Männer unwürdig, einander nach derartig äußerlichen Gesichtspunkten [wie der Staatsangehörigkeit] zu behandeln [...] Glauben sie nicht, dass ich die hiesigen für besser halte und die anderen verkenne – das würde auch gar nicht zur Relativitätstheorie passen.“ Erst ein Gespräch mit Außenminister Walther Rathenau überzeugte ihn, diese Gelegenheit zur Aussöhnung zwischen den Völkern nicht auszuschlagen. Für den Minister bedeutete der Besuch zudem eine kleine Bresche in der Isolierung Deutschlands. Einstein traf in Paris auf höfliche bis enthusiastische Reaktionen: „Einstein in Paris? Das ist der Anfang der Gesundung der Völker vom Wahnsinn, der Sieg des Erzengels über den Dämon des Abgrunds.“

Als Reaktion auf die Besetzung des Ruhrgebiets durch französische Truppen Anfang 1923 verließ Einstein nach nicht einmal einem Jahr das Völkerbundkomitee für Intellektuelle Zusammenarbeit, jedoch nicht aus Patriotismus, sondern aus Enttäuschung über die Schwäche des

Völkerbunds und aus Solidarität mit dem Not leidenden Deutschland. Doch unabhängig von seinen Motiven wurden solche Entscheidungen und seine Reisen als Einsatz für das neue Deutschland wahrgenommen.

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Zuletzt geändert am: 24.03.2005