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Mensch Einstein  
Mythos
Biografie
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Einstein als Botschafter Weimars

Als "deutscher Gelehrter" in Paris

Bereits wenige Jahre nach dem Ersten Weltkrieg öffneten sich für Einstein alle Türen. Ob er wollte oder nicht: im In- und Ausland wurde er als Botschafter Deutschlands wahrgenommen.

Die Bestätigung der Relativitätstheorie im November 1919 machte Einstein zu einer internationalen Berühmtheit. Bald wurde er in die Länder eingeladen, mit denen das Deutsche Reich noch kurz zuvor im Krieg gelegen hatte. Es zahlte sich aus, dass Einstein im Jahr 1914 nicht den „Aufruf an die Kulturwelt“ unterschrieben und sich damit nicht hinter die deutsche Führung gestellt hatte. Im Gegenteil: Einstein war Pazifist und „internationaler Mensch“. Die Einladungen nach England und Frankreich erlaubten ihm, die Länder übergreifenden Banden zwischen den Wissenschaftlern neu zu knüpfen, denen er eine besondere Bedeutung für die Verständigung zwischen den Völkern zusprach.

Bei seiner Rückkehr aus Amerika machte Einstein im Juni 1921 einen Zwischenstop in London. Einstein dinierte mit Honoratioren und hielt – auf deutsch – einen öffentlichen Vortrag. Trotz der Reserviertheit gegenüber dem „deutschen Gelehrten“ wurde er mit standing ovations gefeiert. Nach seiner Rückkehr hörte sich Reichspräsident Ebert persönlich an, was Einstein über seine Erfahrungen in den USA und England zu berichten hatte.

Besonders heikel war Einsteins Reise nach Paris im März 1922. Einstein hatte unter anderem eine Einladung zu einem Vortrag am Collège de France erhalten, diese aber

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Zuletzt geändert am: 24.03.2005