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Einstein und Chaplin bei der Premiere zu Chaplins "Lichter der Großstadt" 1931
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Einstein und Chaplin bei der Premiere zu Chaplins "Lichter der Großstadt" 1931

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Einstein und Chaplin

Ein „ganz berückender Mensch“

Obwohl sich die beiden Helden von Film und Physik nicht oft trafen und die monströsen Villen des Film-Tramps auf Einstein eher befremdlich wirkten, verband sie eine innere und äußere Verwandtschaft. So waren ihre weltweiten Erfolge zeitlebens von öffentlichen Anfeindungen überschattet. Chaplin, der nie US-Bürger wurde, galt der US-Regierung als zu liberal und kritisch. Außerdem erregte sein Lebenswandel mit vier Ehefrauen, von denen drei noch nicht die 20 Jahre erreicht hatten, die Gemüter.

Mit Chaplins Satire auf Hitler in "Der große Diktator" von 1940 erreichte die Kampagne gegen ihn ihren Höhepunkt. Da sein kritisches Filmwerk auch das amerikanische Gesellschaftssystem und die US-Staatsmacht sowie den Militarismus parodierte, geriet er als Kommunistenfreund ins Visier des FBI. Auch Einstein wurde als Kommunist diffamiert und setzte sich bald als öffentlicher Kritiker für die

Bürgerrechte in den USA ein. Chaplin veröffentlichte nach wiederholten Verhören durch das FBI 1947 den Artikel „Ich erkläre Hollywood den Krieg!“ 1952, zu Beginn der McCarthy-Ära, wurde ihm nach einer Europa-Reise die Rückkehr in die USA wegen angeblich pro-kommunistischer Tätigkeiten verweigert. Er starb 1977 in der Schweiz.

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Zuletzt geändert am: 20.03.2005