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Beim Fernsehen wirkt die Relativitätstheorie.

Beim Fernsehen wirkt die Relativitätstheorie.

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Fernseher

Schneller, schwerer, stärker

Der Flug der Elektronen im Fernseher lässt sich nur mit der speziellen Relativitätstheorie richtig berechnen.

Haben Sie schon einmal einen Magneten neben ihren Fernseher gehalten? Tun Sie es nicht, das Gerät kann Schaden nehmen. Wer es dennoch versucht, wird ein eigenartig verzerrtes Bild sehen. Das Magnetfeld lenkt den Elektronenstrahl, der zeilenweise das Bild aufbaut, von seiner berechneten Bahn ab. Einen ähnlichen Effekt würden wir beobachten, wenn wir die Folgen von Einsteins spezieller Relativitätstheorie abschalten könnten. Einen Schalter zum Ausknipsen von Naturgesetzen hat freilich noch niemand erfunden. Deshalb müssen die Fernsehkonstrukteure mit Einstein rechnen.

Wenn es sich nicht gerade um einen Flachbildschirm handelt, wird das Fernsehbild von einer guten alten Braunschen Röhre erzeugt. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung des Modells, das der Physiker Karl Ferdinand Braun 1897 baute. Er benutzte die Röhre, um die Veränderung von Strömen und Spannungen sichtbar zu machen.

Das Prinzip der Röhre kann man auch ohne Einsteins Neuerungen in der Physik verstehen: Im Inneren der Fernsehröhre erzeugt eine Elektronenkanone einen Strahl der negativ geladenen Teilchen. Wo der Elektronenstrahl den fluoreszierenden Bildschirm trifft, leuchtet dieser auf. Da die Elektronen geladen sind, lassen sie sich einfach von elektrischen oder magnetischen Feldern ablenken. Ablenkspulen steuern jeweils die horizontale und vertikale Ausrichtung. Je stärker der Strom durch die Spulen, desto stärker wird das Magnetfeld, das die Elektronen ablenkt.

Und je schwerer das Elektron, desto stärker muss das Magnetfeld sein, um es abzulenken. Hier kommt die Relativitätstheorie ins Spiel. Sie sagt voraus: Je schneller sich ein Objekt bewegt, umso schwerer erscheint es einem außen stehenden Beobachter und

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Zuletzt geändert am: 18.02.2005