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Margot Einstein mit einer ihrer Arbeiten
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Margot Einstein mit einer ihrer Arbeiten

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Tiefe Verbundenheit - Margot Einstein

Vater Albert und ich

Margot Einstein trat nie aus dem Kreis der Familie heraus und blieb ihrem Stiefvater Albert Einstein, der ihr trotz der Emigration lebenslang eine private Existenz ermöglichte, tief verbunden.

In die Ehe mit Albert Einstein brachte seine zweite Frau Elsa zwei Töchter aus ihrer Ehe mit dem Textilhändler Max Löwenthal mit. Während die ältere Ilse von ihrer Mutter als „ein kleines Prinzesschen, das sich verwöhnen lässt“ beschrieben wird, die „all das, was mit Luxus zusammenhängt, sehr gern“ hat, galt die 1899 geborene Margot als ungewöhnlich bescheiden und liebenwert, dabei sehr zurückhaltend bis scheu.

Sie selbst sah darin eine starke Wesensverwandtschaft mit Einstein. „Besucher konnte er - bis auf die Freunde - nicht ausstehen. So bin ich auch und lief deshalb oft davon, tu es manchmal noch heute“, gestand sie im Alter. „Obwohl er nicht mein leiblicher Vater war, haben wir viel Gemeinsames gehabt.“ Die stärkste Verbundenheit war ihre gemeinsame Liebe zur Natur. Ihre glücklichste Zeit

hatte Margot deshalb in dem kleinen Landhaus, das die Familie bis 1933 in der Nähe von Potsdam besaß: „Für uns war das Haus ein Ort der Geborgenheit und Caputh ein Platz, an dem jeder sein eigenes Glück und seine Zufriedenheit finden konnte.“

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Sie lebte ruhig und vielleicht auch etwas verträumt vor sich hin, nahm Unterricht bei dem Bildhauer Harald Isenstein und modellierte Kleinplastiken. Im Rückblick urteilte sie, „es war wohl mehr - wie wir in Süddeutschland sagten - eine Bastelei“. 1929 trat der Traumprinz in Gestalt von Dimitri Marianoff auf, der bei der sowjetischen Botschaft in Berlin die Abteilung Filmvertrieb leitete. Mit ihm ging sie 1930 als Begleitung des von ihr sehr verehrten Rabindranath Tagore (1861-1941) auf eine Reise durch die Sowjetunion.

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Zuletzt geändert am: 28.02.2005