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Einstein mit seiner Sekretärin Helen Dukas in Princeton 1940
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Einstein mit seiner Sekretärin Helen Dukas in Princeton 1940

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Helen Dukas

Kindermädchen eines Genies

Helen Dukas war die langjährige Sekretärin von Albert Einstein und gehört mit der Ehefrau Elsa und der Tochter Margot zu jenem häuslichen Stab fürsorglicher Frauen, die dem Genie bis ans Lebensende die Treue hielten.

Helen Dukas bewarb sich im April 1928 in Berlin bei Albert Einstein um eine Stelle als Privatsekretärin. Die jüdischen Familien Einstein und Dukas kannten sich schon aus der süddeutschen Heimat. Die damals 31-jährige scheint nicht nur in ihrer Befähigung, sondern auch in ihrer Biografie die Voraussetzungen für einen Job mitgebracht zu haben, der ihr zur Lebensaufgabe wurde.

Geboren am 17. Oktober 1896 in Freiburg im Breisgau, musste sie den Besuch der Höheren Töchterschule nach dem frühen Tod der Mutter abbrechen und im Alter von 14 Jahren die Verantwortung für den Haushalt und fünf Geschwister übernehmen. Nach dem Tod des Vaters trat sie 1919 eine Stelle als Kindergärtnerin an, ging 1921 als Erzieherin nach München und 1923 als Sekretärin nach Berlin, wo sie in einem Verlag arbeitete, bis sie zu Einstein wechselte.

Dessen Gabe, alle Menschen, unabhängig der Stellung, des Alters und der Herkunft gleich freundlich zu behandeln, empfand sie im Bewerbungsgespräch als befreiend: „Da fiel auch der letzte Rest von Minderwertigkeitsgefühl von mir, wenn ich auch nie in den folgenden siebenundzwanzig Jahren ein Jota von Respekt und eine gewisse Scheu verlor.“

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Die Einsteins waren bekannt dafür, dass sie ihr Personal gut behandelten und besser als andere bezahlten. Ob der Charme des neuen Chefs so weit ging, dass Helen Dukas zeitweilig auch seine Geliebte war, wissen wir nicht.

Entscheidender für ihre Zukunft dürfte der Familienanschluss gewesen sein, der es selbstverständlich werden ließ, dass sie 1933 mit den Eheleuten Einstein nach Amerika emigrieren und dort mit ihnen in einem Haus in Princeton leben konnte.

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Zuletzt geändert am: 17.02.2005