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Einsteins Mutter Pauline
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Einsteins Mutter Pauline

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Jüdisches Elternhaus - liberale Toleranz

Ein überkonfessioneller religiöser Jude

Dadurch nähert er sich seinen liberalen Eltern wieder an, auch wenn er jetzt eine „geradezu fanatische Freigeisterei“ vertrat, während sein Vater eher als „milder Freidenker“ galt. Albert Einstein wuchs deshalb unabhängig von, aber nicht ohne Traditionen auf. Eine Fortsetzung jüdischer Bräuche war es, wenn Einsteins Eltern einem unbemittelten Studenten einen „Freitisch“ anboten. Dank dieser sozialen Geste wurde der aus Polen stammende Medizinstudent Max Talmey zum wichtigen Gesprächspartner ihres jugendlichen Sohnes.

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Man kann in der liberalen Freigeistigkeit mit ihrer überkonfessionellen Toleranz, ihrer Freude an der Kommunikation und ihrer Gastfreundschaft, aus der ein Salon entstehen, die aber auch in einem geselligen Haushalt Platz finden konnte, eine lange bürgerliche Tradition der deutschen Juden seit Moses Mendelsohn erkennen, die von den Nazis zerstört wurde.

Wie so viele ist Albert Einstein erst durch den Antisemitismus zum konfessionellen Juden geworden. Das Dritte Reich lehrte ihn, dass die Juden „eine Schicksalsgemeinschaft sind und dass sie der gegenseitigen Hilfeleistung dringend bedürfen.“ Doch noch 1931, als er schon begann, für den Zionismus einzutreten, wird er in einem Interview sagen: „Ich bin Jude, aber mich bezaubert die leuchtende Gestalt des Nazareners.“

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Zuletzt geändert am: 17.02.2005