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Einstein mit seiner ersten Frau Mileva Maric
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Einstein mit seiner ersten Frau Mileva Maric

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Mileva Maric

Relativbewegung einer Ehe

mich in den Augen meiner Kinder herabzusetzen“, so bezog er sich auf reale Situationen. Als 1914 der große Karrieresprung nach Berlin kam, war sie überfordert mit der Großstadt, mit der Rolle, die Gattin eines Direktors der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zu sein, der zudem ein Verhältnis mit seiner Cousine Elsa hatte, und chancenlos bei Einsteins Mutter Pauline, von der er sagte, sie sei „als Schwiegermutter der wahre Teufel“.

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Mileva, die Halt und Schutz suchte, funktionierte nicht, sondern klappte zusammen. Albert trennte sich. Nach Zürich zurückgekehrt, schaffte sie es kaum und litt sehr darunter, ihre Kinder während ihrer häufigen Krankenhausaufenthalte in Pflege geben zu müssen. Ihre wirtschaftliche Situation besserte sich, als Albert ihr 1922 die Summe des Nobelpreises überließ. Das Verhältnis der Söhne zum Vater blieb schwierig. Hans Albert folgte ihm 1938 in die USA, während Eduard, der als junger Mann an Schizophrenie erkrankte, in ihrer Obhut blieb. Sie starb am 4. August 1948 in Zürich.

In den 80er Jahren aufgetauchte Briefe ließen Vermutungen aufkommen, dass Mileva entscheidenden Anteil an der Formulierung der Relativitätshteorie hatte. Sie werden wohl auf Dauer unbeweisbar bleiben.

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Zuletzt geändert am: 18.03.2005