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Albert und Elsa 1923 in Palästina mit dem Bürgermeister von Tel Aviv Dizengoff und den Zionisten Jaf
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Albert und Elsa 1923 in Palästina mit dem Bürgermeister von Tel Aviv Dizengoff und den Zionisten Jaffe und Mossinson

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Einsteins Einsatz für Israel

Jüdisches Selbstbewusstsein

Nach einer starken Beziehung zur jüdischen Religion und zum Staat Israel hatte es im Leben von Albert Einstein zunächst nicht ausgesehen. Erst unter dem Eindruck des vehementen Antisemitismus in Deutschland verfocht er ein jüdisches Selbstbewusstsein und setzte sich für einen jüdischen Staat ein.

Einstein war in einer liberalen jüdischen Familie aufgewachsen und hatte sich seit dem 16. Lebensjahr als „konfessionslos“ bezeichnet. Es war dann sowohl der „normale“ Antisemitismus in Deutschland, als auch die vielen jüdischen Wissenschaftler, die sich um Assimilation bemühten, die ihn zu einem Wandel seiner Haltung veranlassten.

Er bezog zu Antisemitismus und Assimilation eine oft als schroff wahrgenommene Gegenposition. Es ging ihm um jüdisches Selbstbewusstsein und Solidarität der Juden. Er unterstützte deshalb viele der zionistischen Ideale, trat jedoch niemals einer zionistischen Organisation bei.

Einsteins Name ist besonders stark mit der Hebräischen Universität in Jerusalem verbunden. Seine erste USA-Reise, die er 1921 mit dem späteren Staatspräsidenten Israels Chaim Weizmann unternahm, diente dem Zweck, Spenden für diese Universität zu sammeln. Er reiste 1923 auch zur Grundsteinlegung in das damalige Palästina.

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Während dieser Reise wurde ihm auch die erste Ehrenbürgerschaft der Stadt Tel Aviv verliehen. 1925 wurde er sogar zum Mitglied des Universitäts-Verwaltungsrats. Einstein verfügte in seinem Testament die Übereignung seines schriftlichen Nachlasses an die Hebräische Universität.

1932 hat Einstein seine Haltung zum Zionismus so formuliert:

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Zuletzt geändert am: 24.03.2005